ROCKET SCIENCE – mit Dr. Golo Röhrken
ROCKET SCIENCE ist der wöchentliche Podcast für Health und Performance.
Dr. med. Golo Röhrken zeigt Dir, wie Du Wissenschaft, Training, Nervensystem, Erholung und Alltag so miteinander verbindest, dass nachhaltige Leistungsfähigkeit entsteht – körperlich und mental.
Hier bekommst Du klare Strategien, Tipps, Meinungen und Perspektiven auf Training, Umfeld, und deine persönliche Entwicklung.
ROCKET SCIENCE – mit Dr. Golo Röhrken
Eigenverantwortung im Ausdauersport, Rennen absagen bei Hitze?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Athlete Check (kostenlos)
Bist Du bereit für deine Performance Ziele
> Finde es heraus:
https://710bqyb3r5i.typeform.com/hptest
Performance Coaching
Entfessel dein volles Potenzial als vielbeschäftigter Athlet.
> mehr erfahren: https://www.rocket-racing.com/
Homepage Golo - Longevity und Performance
> mehr erfahren: https://www.doc-golo.com/
Hitze Und Wettkampfabsagen
SPEAKER_00Macht es Sinn, Rennen abzusagen, macht es Sinn, Wettkämpfe abzusagen wegen Hitze? Und wie wirkt überhaupt Hitze auf euren Körper? Das ist die Frage, die wir heute im Podcast beantworten wollen. Dafür gehen wir erstmal in die ganze Physiologie ein. Was passiert überhaupt bei Hitze auf euren Körper? Was ist denn dabei auch so ein bisschen die Gefahr? Oder was muss man definitiv auch bedenken als fitter Menschen, auch als Athlet? Warum gibt es dabei auch einen Unterschied zwischen jemand, der gerade erst anfängt, jemand, der vielleicht auch unsportlich ist, zu jemandem, der sehr ausdauertrainiert ist und warum das auch nicht so ganz fair ist, aber Leistungssport auch nie ganz fair ist, deswegen heißt es auch Leistungssport. Danach reden wir über die Absage von Wettkämpfen, sprechen so ein bisschen über die Sinnhaftigkeit dahinter, ob es sinnvoll ist oder ob es nicht sinnvoll ist. Gehen da so ein bisschen differenzierter einfach rein ein. Kurz vorweg, bevor ich irgendwie falsch zitiert werde, hier, mir geht es definitiv darum, auch da eine gewisse Solidarität zuzuzeigen. Und auch ganz klar zu sagen, es kann absolut sinnvoll sein, Wettkämpfe auch abzusagen. Ob es dabei aber auch einen Unterschied gibt, zum Beispiel zwischen einem Wettkampf wie einem Halbmarathon oder auch einem Ironman. Und anschließend sprechen wir dabei auch so ein bisschen über das ganze Thema Solidarität. Und abschließend reden wir dann auch nochmal über so Training, was man tun kann, wie man sich auch ein bisschen vorbereiten kann, was auch so das ganze Thema Heat Prep auch ganz genau angeht. Gut. Hintergrund
Warum Hitze So Belastet
SPEAKER_00des Ganzen ist, wir hatten die letzte Woche in Deutschland mehr wie 35 Grad Celsius im Durchschnitt und wir hatten echt sehr, sehr, sehr heiße Temperaturen und das löst einen ganz besonderen Stimulus aus auf unseren Körper. Hitze ist dabei etwas, was physiologisch betrachtet uns ganz besonders aktiviert und was eine deutlich höhere Belastung auslöst, gerade auf unser kardiovaskuläres System, im Vergleich zu kühleren Temperaturen. Dadurch gab es eine gewisse Situation, wo auch viele Wettkämpfer abgesagt worden sind. Also einerseits irgendwie der Halbmarathon in Hamburg abgesagt worden mit sehr, sehr, sehr vielen Teilnehmern. Dann sind aber auch Ironman-Wettkämpfer abgesagt worden, in Nizza vor allen Dingen, und der Ironman in Frankfurt ist verkürzt worden im Ganzen. Und sicherlich gab es noch mehr Wettkämpfe, die jetzt auch von diesen Absagen in gewisser Weise betroffen sind. Das hat eine gewisse Polarisierung ausgelöst. Das hat eine gewisse, hat viele Athleten sehr, sehr sauer gemacht, die gesagt haben: hey, ich wurde um mein Finish gebracht, gerade so im ganzen Ironman-Kontext, die sich auch vielleicht sehr, sehr lange darauf vorbereitet haben. Andererseits hat es aber auch zu sehr viel Verständnis geführt und es hat auch dann zu einer gewissen Stigmatisierung geführt von vielen Athleten, die gesagt haben, hey, ich bin super traurig, dass der Wettkampf nicht stattgefunden hat, weil ich war optimal vorbereitet von Menschen, die dann gesagt haben, hey, du musst doch in gewisser Weise irgendwie auch solidarisch sein. Das ist so der Kontext oder der Hintergrund auch so des Ganzen.
Körperkerntemperatur Und Kühlung
SPEAKER_00Steigen wir erstmal ein in das ganze Physiologie. Was passiert ganz genau bei Hitze mit eurem Organismus? Und ist es auch gefährlich, bei Hitze Sport zu machen und gerade auch vielleicht Ausdauersport und auch enorme Belastung. Und hier muss man sagen, dass Hitze grundsätzlich zu einer deutlich stärkeren Belastung führt auf euer System. Das hat damit zu tun, weil unser Körper probieren muss, eben unsere Temperatur konstant zu halten. Also wir brauchen eine Körperkerntemperatur irgendwie von einem Bereich von 36, 37, 37,5 Grad, 38 Grad. Und ganz viele von unseren Prozessen, die irgendwie stattfinden, sind in diesem Temperaturoptimum. Und wenn das abweicht, also alles so ab 38, 38, 1,5, 39, haben wir Fieber, eine Verschiebung dieser Körperkerntemperatur und viele Prozesse funktionieren dann nicht mehr richtig. Und besonders gefährlich wird es dann so ab 40, 41, wo dann auch viel in unserem Körper, gerade Proteinstrukturen, auch kaputt gehen. Und hier probiert unser Körper über diverse Mechanismen dann den Körper immer wieder runterzukühlen. Und je höher diese Temperatur ist, desto mehr müssen diese Kühlungsmechanismen angeworfen werden. Und wenn wir uns belasten, wenn wir uns belegen, bewegen, werden eben dadurch, dass wir mehr Belastung aufbringen, entsteht einfach auch mehr Hitze, mehr Temperatur und der Körper muss mehr arbeiten, um uns runterzukühlen. Grundsätzlich sind wir als Menschen von den Säugetieren her wahrscheinlich so eins der effizientesten Säugetiere, zu sagen, wir können unsere Temperatur sehr, sehr gut kontrollieren durch Schweiß, durch auch Abhecheln, durch unsere Lunge. Wir haben verschiedenste Mechanismen, worüber wir Temperatur sehr, sehr gut regulieren können. Und zum Beispiel für alle Hundebesitzer da draußen, für Pferde, für andere Säugetiere sind solche Temperaturen noch deutlich gefährlicher, weil sie nicht diese Temperaturoptimierungsprozesse haben. Und zum Beispiel ein Hund mit einem Hund zum Beispiel laufen zu gehen, wenn es irgendwie 30 Grad draußen ist, ist absolut keine gute Idee, weil es hier viel schneller zu einem Hitzschlag kommen kann und dann auch ein Hund relativ schnell auch verstörbt, wirklich auch an der Hitze. Bei Menschen sieht das ein bisschen anders aus und dass wir wirklich so nur unter Hitze versterben, ist unwahrscheinlicher, aber es ist nicht unmöglich. Also wir können auch durch einen Hitzschlag zum Beispiel sterben. Es gibt aber auch noch zwei andere Symptome, die auch noch deutlich gefährlicher sind, als so das ganze Thema Hitzschlag so per se. Wichtig hierbei ist aber auch zu sagen, dass dadurch, dass es halt so viel, so viel anstrengender ist, führt es halt zu einer höheren Belastung. Und davon sind vor allen Dingen Menschen betroffen, die schwächer sind von ihrer Leistungsfähigkeit, also zum Beispiel Ausdaueranfänger, aber auch Menschen, die man grundsätzlich gesellschaftlich schützen muss, sei es kleinere Kinder, ältere Menschen, Gebrechliche, sind deutlich mehr auch davon belastet, von dieser Hitze, sodass das auch dann da nochmal einen höheren Strain auslöst auf das ganze Thema Kreislauf. Weil dadurch, dass es so heiß ist, muss unser Herz auf der einen Seite mehr arbeiten. Also wir haben grundsätzlich einen höheren Puls. Einen höheren Puls haben wir deswegen, weil wir eben schnellere Austauschprozesse haben. Also wir verlieren vor allen Dingen Hitze dadurch, dass wir halt Schweiß produzieren. Dadurch haben wir eine Transpiration über die Haut, also Feuchtigkeit verdunstet über die Haut und darüber haben wir einen Kühlungsprozess. Und im Hintergrund haben wir aber auch Prozesse, dass unsere, dass vor allen Dingen kleine Gefäße außerhalb, also in der Haut, in den Armen, sonst was, mehr durchblutet werden und größere Prozesse dadurch auch weniger Flüssigkeit zum Beispiel haben. Dadurch haben wir zum Beispiel klassischerweise auch so die Symptome, dass man manchmal ein bisschen schwindeliger wird, wenn es halt sehr heiß ist, dass wir halt sehr viel Feuchtigkeit auch verlieren über eben das Verdunsten. Und wir haben auch Prozesse, dass eben zum Beispiel der Puls gesteigert wird bei Hitze, weil das Herz grundsätzlich mehr arbeiten muss. Und dadurch sinken dann physiologische Parameter, Leistungsparameter. Also einerseits kann man sich nicht mehr sich ganz so stark ausbelasten, das heißt die V2-Max sinkt automatisch. Und auch so Ökonomie und andere Prozesse werden schlechter. Also die Schwellenleistung wird schlechter, Zone 2 wird schlechter und alles wird belastender und anstrengender. Und so von zum Beispiel Parametern her wird der Puls eher etwas höher. Also man hat bei Hitze, Belastung prinzipiell gerne mal vier, fünf Schläge höher von der Belastung her, bei obwohl man eigentlich in der gleichen Trainingszone unterwegs ist. Wichtig hierbei zu sagen ist, dass man sich auch eben an solche Temperaturen anpassen muss. Also diese vier, fünf Schläge Unterschied im Puls hat man erst, wenn man angepasst ist, auch an die Hitze. Wenn man noch nicht angepasst ist, hat man sehr schnell einen sogenannten Cardiac Drift. Das bedeutet, die Herzrequenz geht sehr schnell nach oben bei auch lockerer Belastung. Und das führt man dann zum Beispiel auch schon nach zwei, drei Kilometern laufen, dass man einfach den Puls nicht mehr richtig regulieren kann und man dann auch sehr schnell in eine sehr krasse Belastung kommt. Und deswegen dann auch hier, dass es dann auch gefährlicher wird, weil man einfach diese Temperatur nicht mehr nachher schafft, richtig abzubauen. Hier gibt es aber auch wieder einen Unterschied zwischen Menschen, die sehr fit sind oder die Hitze adaptiert sind, die sich angepasst haben an Hitze oder die, die das nicht gemacht haben oder nicht angepasst an Hitze oder eben unfitter sind. Gut.
Wer Bei Hitze Mehr Riskiert
SPEAKER_00Und damit kommen wir so ein bisschen zu Punkt 2, dass es nicht fair ist in dem Ganzen. Also es ist nicht, man kann jetzt nicht sagen, dass wir hier eine gleiche Verteilung haben von wer auf Hitze wirklich schlecht reagiert und wer auf Hitze eigentlich relativ gut reagiert. Es gibt grundsätzlich einige anatomische Vorteile, wie man auf Hitze reagiert. Das ist grundsätzlich ein nicht ganz so großer Körperbau, also eher ein bisschen kleiner zu sein und eher nicht ganz so viel Oberfläche zu haben vom ganzen Körper her. Das ist eine. Und einen relativ geringen Körperfettanteil zu haben. Das sind so ein bisschen anatomische Vorteile, die man hat, gegenüber jemandem, der relativ viel Körperoberfläche jemandem bietet, also ein sehr großer zum Beispiel Mensch, oder eben auch jemand, der mehr, der einen höheren Körperfettanteil hat, das sind grundsätzlich Dinge, die sind nachteilig, gegen wie man auf Hitze reagiert unter Belastung. Und eben ganz klar zu sagen, dass wenn man Unfit, oder wenn man, unfit ist ein schlechter Begriff vielleicht, aber wenn man noch nicht so athletisch trainiert ist, wenn man sich nicht an die Hitze angepasst hat oder wenn man vielleicht Anfänger ist in einem Ausdauerkontext, dann reagiert man schlechter auf Hitze. Was passiert ganz genau, wenn man sich an Hitze anpasst? Es ist trotzdem so, dass man weniger leisten kann, muss man sagen. Aber was passiert, ist, dass man erstens mehr schwitzt. Seht ihr vielleicht hier, ich schwitze auch gerade. Wir haben gerade auch irgendwie, ich glaube, 30 Grad jetzt hier im Büro. Das geht noch, aber schon. Aber man schwitzt mehr. Also man hat eine höhere Transpirationsrate. Und man verliert eigentlich auch, also es ist aber sehr individuell, auch weniger Elektrolyte über den Schweiß, also dadurch, dass die Schweizproduktion so stark angeregt wird, verliert man sehr, sehr viel, also man schwitzt sehr viel, aber man verliert wohl etwas weniger Elektrolyte. Dieser Verlust von Elektrolyten ist aber relativ individuell dabei. Und das andere ist, dass eben das Herz-Kreislauf-System sich daran anpasst und man entwickelt einen sogenannten Sweet Spot, also man vermehrt das Volumen, was sein Herz transportiert, durch Hitze, durch Hitzeanpassungen. Und man passt sich daran an, dass eben die Prozesse vom Runterkühlen ökonomischer und besser funktionieren. Und wenn man fitter ist, ist natürlich auch so, dass man einfach manche Belastungen besser verdauen kann als jemand, der nicht so fit ist. Und dabei gibt es eben diesen Unterschied zwischen Anfängern, die meistens das nicht so gut verkraften bei Hitze und die viel mehr aufpassen müssen, als professionelle Athleten.
Was Einen Athleten Ausmacht
SPEAKER_00Anfängerathleten macht es absolut Sinn, dass man die Hitze meidet. Und dass man auch, was ist jetzt ein Anfänger vielleicht auch? Das ist eine gute Frage, weil das wird auch auf Social Media so ein bisschen gefragt. Was ist ein Anfänger-Athlet? Ich finde, der Begriff Athlet ist nicht sehr inklusiv. Also es ist nicht so, dass man sagt, jeder ist ein Athlet, der Sport macht, sondern Athleten sind Menschen, die dieser sportlichen Leistungsfähigkeit ein großes Investment einräumen und die auch über Jahre bis Jahrzehnte oder vielleicht sogar ihr ganzes Leben lang sich auch so definiert haben. Denen es wichtig ist, dass sie auch eine gewisse Leistungsfähigkeit an den Tag legen und die meistens auch an Wettkämpfen teilnehmen. Das ist für mich jemand, der ein Athlet ist. Für mich ist nicht jemand ein Athlet, der gerade erst angefangen hat mit dem Sport und vielleicht auch sein erstes Event finishen möchte. Ich bin da auch vielleicht ein bisschen hart in dem Ganzen. Ich finde es aber auch gut, dass man auch eine gewisse Selektion hat hierbei und das auch vor dem ganzen, vor der ganzen Diskussion Sicherheit auch bei solchen Events zu haben. Darauf kommen wir gleich nochmal zu sprechen, wenn man auch über Wettkämpfe spricht, über andere Sachen spricht. Aber jemand, der gerade erst in den Sport reinkommt, will sich ja auch verändern und will ja auch irgendwo hin sich entwickeln und sehr schnell auch so diesen Stempel aufzudrücken, zum Beispiel, du bist jemand, der Athlet ist, führt sehr schnell dazu, dass man vielleicht auch so diesen Drive verliert oder auch nicht an seiner Identifikation weiterarbeitet. Das heißt, jemand, der athletisch ist, ist schon jemand, der vielleicht auch seinen V zur Max-Wert kennt, der auch daran arbeitet, der weiter nach vorne kommen will und sich auch so entwickelt. Und es ist nicht jemand, der vielleicht freizeitmäßig zweimal die Woche sich bewegt. Okay. Und hier in dieser ganzen Diskussion ist es natürlich so, dass jemand, der vielleicht gerade erst mit dem Sport anfängt und der jetzt merkt, hey, es wird richtig heiß da draußen, die Personen reagieren nicht so gut auf Hitze. Und die trainieren, die reagieren auch wirklich nicht so gut auf Belastungen bei dieser Hitze. Und der 0815-Sportler, der vielleicht zweimal die Woche ein High-Intensity-Training macht, wird jetzt enorme Probleme haben, wenn es halt 35 Grad ist. Und es ist sehr unbedacht, auch dann da einfach reinzugehen und zu sagen, hey, ich mache das gleiche Training bei 35 Grad, was ich vorher gemacht habe. Die Personen landen dann relativ schnell auch mal im Krankenhaus. Und das ist natürlich problematisch gerade, weil einfach schon dieses System, was wir haben, schon sehr stark am Anschlag ist. Dadurch, dass einfach sehr viele Menschen, die wir gesellschaftlich schützen müssen, Ergo, alte Menschen, Kinder, gebrechliche Menschen, jetzt auch schon im Krankenhaus sind, weil es so heiß ist, es keine Klimaanlage zu Hause gibt und schon alltägliche Dinge so schwierig werden. Longevity-mäßig sagt man, dass ein normales Leben ungefähr möglich ist, so bis zu einer V2-Max vielleicht so von 12, 13, 14, 15. Häusliche Tätigkeiten sind möglich. Wenn man Treppen gehen möchte, braucht man schon eine V2-Max, wahrscheinlich so von 20. Und durch die Hitze, die jetzt irgendwie entsteht, brauchen wir letztendlich mehr, eine höhere, eine V höhere VO2-Max, um die gleiche Leistung irgendwie auch zu gewährleisten. Und dabei kommt es dann gerne mal zu, um die Belastung durchzuführen, wahrscheinlich braucht man 20 Prozent mehr. Das bedeutet, dass jetzt schon Menschen Probleme haben, Treppen zu steigen, die vielleicht eine V2 Max haben von 26. Und dass Menschen, die alltägliches Leben verrichten möchten, vielleicht jetzt auch schon eine V2 Max haben müssen von 18, 19. Und für die Menschen, die landen dann relativ schnell auch im Krankenhaus, weil eben diese erhöhte Hitze eine so starke Belastung auf das ganze System auslöst. Und ja, zum Beispiel für meine Großeltern oder auch für andere Personenkreise, die älter sind, geht es darum, die jetzt auch zu schützen und ihnen auch ganz klar zu machen, pass auf bei der Hitze, bitte jetzt nicht die gleichen Dinge durchzuführen, die du so normalerweise durchführst. Und genauso auch jemandem zu sagen, der anfängt mit Ausdauertraining jetzt zu sagen, hey, bitte pass auf, jetzt nicht einfach rauszugehen und deine High-Intensity Sessions durchzuführen. Am besten noch ohne Protection gegenüber der Sonne, ohne Sonnenschutzmittel, ohne Kappe, ohne Brille, sonst was. Für die Menschen sind diese Temperaturen durchaus gefährlich. Und durchaus auch gefährlich fürs ganze Herz-Kreislauf-System. Weil sie auch, wie man hier auch sagen muss, dass hier natürlich auch einen enormen Unterschied gibt zwischen jemandem, der über Jahre oder Jahrzehnte im Ausdauersport unterwegs ist, sein ganzes System kennt, auch eine sehr gute Körperbalance in gewisser Weise hat oder auch sich kennt, sein System einfach auch kennt und weiß so ein bisschen, was auch passiert, auch bei extremeren Belastungen. Jemand, der bei jeder High-Intensity Session schon komplett am Anschlag ist, für den ist dieses Wetter draußen natürlich sehr, sehr, sehr belastend und sehr auch herausfordernd. Gegenüber dessen gegenüber ist es natürlich jetzt ein Profi-Athlet oder jemand vielleicht auch ein sehr guter Amateur oder auch hier ein Athlet, der das über Jahre oder Jahrzehnte macht, der ist anders vorbereitet gegenüber der Hitze. Ich weiß, Anfang des Jahres wurde noch auch sehr viel wieder über das ganze Thema Hitzetraining zum Beispiel gesprochen. Und da war schon so der Inhalt von vielen Athleten, zu sagen, okay, wie kann ich denn Hitze benutzen, um noch mehr zum Beispiel rauszuholen aus meinem Training. Weil Hitze und Hitzeanpassung sind auch nochmal ein Tool, eine Werkzeughitze vom Leistungsphysiologen, wie man zum Beispiel nochmal die Leistung mehr verbessern kann. Weil wir zum Beispiel, weil eben Blut und Blutvolumen und Hitze und das löst halt alles eine bestimmte Belastung auf eure Herz-Kreislauf-System, wie wir am Anfang gesprochen haben. Und manchmal wollen wir halt Anpassungen haben in diesem Herz-Kreislauf-System. Und wir müssen unser System auch vorbereiten, zum Beispiel mit Training-Sessions, mit anderen Dingen, um halt nachher im Wettkampf auch gut zu performen. Weil ein zum Beispiel, und deswegen, ich habe dazu auch einen Post gemacht auf Instagram, der auch so ein bisschen ein bisschen mehr Hate aus, sag ich mal, ausgelöst hat. Und daran habe ich halt geschrieben, wir wollen, also der Ironman Hawaii findet halt auch nicht bei 25 Grad statt. Ja, das war ein bisschen polarisieren, gebe ich zu. Aber Profi-Athleten und gute Amateure bereiten sich auf Wettkämpfe vor in extremen klimatischen Bedingungen. Also wenn du zum Ironman fährst nach Hawaii oder wenn du ein Marathon läufst in der Wüste oder wenn du, weiß ich nicht, einen Wettkampf planst in Italien oder in Spanien, Mitte Juli, August, bist du besser vorbereitet auf extreme klimatische Bedingungen. Das ist prinzipiell nichts Neues. Und ja, Iron Man Hawaii bei 30 Grad, 31 Grad, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, fühlt sich wahrscheinlich so an, wenn nicht sogar noch in Schlimmem, ein bisschen schlimmer an, als Ironman Frankfurt bei 38 Grad. Das ist ein bisschen same, same. Da ist jetzt auch nicht mehr der große, krasse Unterschied für den professionellen Athleten. Und der professionelle Athlet muss sich auch in gewisser Weise darauf mental, aber auch körperlich gut vorbereiten, dass das ganze Ding auch so irgendwie funktioniert. Und hier werden dann auch sehr oft Trainingsmethoden benutzt, um dieses Hitze- und diese Hitzeanpassung relativ frühzeitig einzubauen. Zum Beispiel, also wir hatten einer meiner Athleten, Matti, hat, hallo Matti, wen du hörst, hat die Amateurwertung gewonnen, jetzt am Wochenende beim Iron Man Frankfurt, ist also Europameister der Amateure geworden. Und wir haben mit ihm relativ frühzeitig auch schon an Hitzetraining gearbeitet. Er hat auch schon den Ironman Oman gewonnen, vor guten drei Monaten, der auch bei relativ heißen Temperaturen, nicht so heiß wie jetzt, aber bei heißen Temperaturen stattgefunden hat. Und wir haben konstant auch immer wieder mal Hitze-Sessions eingebaut. Teilweise auch irgendwie mit Hitze-Sensor, um zu messen, wie hoch ist die Körperkerntemperatur ist. Mit auch vielleicht mal ein bisschen mehr Base-Layer, also auch mal bei, weiß ich nicht, 25, 26 Grad draußen auch mal mit einer Extrajacke oder mit einem Thermolayer, um zu gucken, wie reagierst du auch genau auf Hitze und wie kann dein Körper auch damit umgehen. Und jemanden, der so gut ist, sportlich betrachtet, auch da, um nochmal so einen gewissen, auch mal ein bisschen Werte mit so mitzugeben, Matti ist jemand, der ist optimal auf Hitze vorbereitet. Der ist von seiner Körperstatur optimal darauf vorbereitet und er läuft halt auch ultimativ gut. Er ist nachher jetzt in Frankfurt die 21 Kilometer mit einem 338er-Pace durchgelaufen. Was jetzt für viele da draußen einfach ultimativ unvorstellbar ist, das auch nur annähernd so durchzuziehen. Und was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Wo man aber sagen muss, dass heutzutage in eben im vorderen Amateurfeld bei sehr vielen Rennen auch schon sehr krasse Werte produziert werden. Und wenn man zum Beispiel jemals nach Hawaii fahren möchte, man schon sehr, sehr, sehr fit sein muss, um sich das überhaupt von der Qualifikation her so zu erreichen. Wichtig, das einfach auch so ganz klar zu sagen, weil darauf baut jetzt auch so ein bisschen der Punkt nämlich nachher noch auf.
Ironman Mythos Und Social Media
SPEAKER_00Und was ich auch immer, was ich auch oft kritisiere, eben auch an Social Media bedeutet, es ist eben ein riesengroßer Unterschied. Wenn wir jemanden haben, der gerade mit dem Ausdauersport anfängt, sich überlegt, hey, ich möchte gerne einen Ironman machen in drei Wochen. Ja, so, und ich habe noch gar keine Erfahrung im Ausdauersport. Das ist ein Problem. Das ist vor allen Dingen ein Problem, wenn es 35 Grad wird. Wenn du jemand bist, der das seit fünf, sechs, sieben Jahren macht, wenn du weißt, wie dein Körper reagiert unter Hitze, wenn du Ausdauererfahrung hast, wenn du das einfach alles mitbringst, dann ist das einfach ein ganz anderer Schnack. Und dann ist das einfach auch eine ganz andere Fragestellung. Gut, und das ist eben auch ein Problem durch das ganze Thema Social Media. Weil Iron Man für viele Athleten als so eine einfache Challenge dargestellt wird, die sie aber de facto nicht ist. Iron Man ist ein Ultra-Ausdauere-Event und es ist ein Extremsport. Früher sind Athleten absolut komisch angeguckt worden, wenn sie gesagt haben, hey, ich will einen Ironman machen. Als ich damals in den Sport gekommen bin, war es einfach eine richtige Freaks-Show, die Leute, die Iron Man gemacht haben. Und es waren absolute Outsider aus der Gesellschaft, die das zum Großteil gemacht haben. Und da Iron Man jetzt eine ganz andere Strahlkraft hat und so viele jüngere Leute auch vielleicht in den Sport kommen, was ja grundsätzlich total gut ist, die aber vielleicht viel zu schnell das am Event teilnehmen und es auch sportlich, medizinisch unterschätzen, wird das eben dann schon auch mehr zum Problem. Und ja, wenn wir jetzt Athleten sehen, die zum Beispiel einen 14-Stunden-Ilemen machen und den bei 35 Grad machen, dann kann es sehr schnell sein, dass die relativ schnell auch in die Cut-Off-Zeit gedrückt werden. Weil eben die Belastung so viel höher ist. Das heißt, es kann dann schnell sein, dass es dann 16 Stunden, 16,5, 17 Stunden werden. Und dann kommt Stress und dann kommen Probleme und dann führt es dazu, dass dann auch wahrscheinlich mehr auch dehydrieren, Probleme bekommen, Hitzekollaps, sonst wie weil sie auch ihren Körper nicht so gut kennen. Und da ist es meines Erachtens nach absolut nicht zielführend, von diversen Leuten immer wieder zu sagen, dass Iron Man so einfach ist. Das ist es einfach nicht. Iron Man ist verdammt hart. Das heißt nicht ohne Gond Eisenmann. Das ist einfach ein verdammt hartes Event, wo man einfach sagen muss, das ist so eine Krone des Ausdauersports und dieser Satz, you are an Iron Man, den so viele hören da draußen, nicht um sich bitte einfach nur auf ihr CV drauf zu schreiben, sondern auch, dass man dafür, sag ich mal, gearbeitet hat. Und es geht nicht darum, einfach nur das Ding irgendwie zu finishen. Das ist meine Ansicht. Ich will damit niemanden ausschließen und ich will auch da nicht sagen, dass ich irgendeine Leistung schmälere. Aber es ist schon ein Problem, dass sich so viele Leute anmelden, obwohl sie so neu sind im Ausdauersport. Das ist ein Trend, den erlebe ich, den erleben aber auch so viele andere Coaches da draußen. Sehr, sehr häufig. Könnt ihr auch gerne da eure Meinung in die Kommentare zu schreiben. Ich finde es super interessant, auch darüber zu diskutieren. Und ich glaube, es ist auch ein relativ Hot Topic gerade in dem Ganzen.
Halbmarathon Absagen Ja Oder Nein
SPEAKER_00So, und jetzt kommen wir dazu, Wettbewerbe absagen. Ist es richtig oder falsch? Also, meine Meinung ist, so ein Event wie zum Beispiel ein Halbmarathon in Hamburg abzusagen, ist absolut richtig. Punkt. Und zwar vor allen Dingen deswegen, weil erstens sind es super viele Athleten, die daran teilgenommen hätten. Ich weiß nicht, wie viele es gewesen wären. Ich glaube 25. oder 30.000, wenn nicht sogar mehr. Und ein Halbmarathon ist ein Anfängera-Ausdauer-Event. Es ist ein Event, wo viele Leute sagen, hey, ich habe Bock, Ausdauer für mich zu erleben und ich habe Lust, jetzt mich für sowas anzumelden. Und dann sind ganz, ganz viele Athleten, die daran teilnehmen, fangen erst an, beginnen erst mit ihrer Journey. Und für die Athleten macht es super viel Sinn, zu sagen, das ist einfach zu hoch vom Risiko her, und dann zu sagen, das können wir Athleten, können wir einfach nicht durchführen. Das ist aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll, das gerade zu machen und dann hier auch einen ganz klaren Blocker zu sagen. Hier muss man sagen, gibt es natürlich auch zwei Fragestellungen dabei. Auch so für den Veranstalter, auch vielleicht gesellschaftlich betrachtet. Und die erste Frage der Stellung dabei ist natürlich so medizinische Vertretbarkeit. Und medizinische Vertretbarkeit bei solchen Events ist, wenn jemand fit ist, wenn jemand Ausdauer hat, wenn jemand das aufgebaut hat, klappt es wahrscheinlich auch bei Hitze. Man muss aber den Leuten, man muss die education, man muss ihnen vorher sagen, achtet auf ein paar Dinge, auf die sprechen wir gleich nochmal, worauf man dabei achten sollte. Aber wenn man eine gewisse Education macht und den Leuten es klar macht, dann ist es wahrscheinlich medizinisch vertretbar, es irgendwie auch durchzuführen. Und hier auch, auch bei dem Post, es gab so viele Klatschen, damit gesagt wurde, es gibt der und der ist gestorben bei dem Event und hier sind Leute gestorben bei den Events und bei Hitzerennen sterben einfach mehr Menschen. Das ist grundsätzlich richtig. Die Gefahren bei Hitze sind vor allen Dingen, einerseits Hitze-Kollaps, ist aber, wenn man gut dehydriert, also wenn man gut Flüssigkeit einfach als Veranstalter darstellt, wenn man Möglichkeiten macht, wo die Leute sich abkühlen können, wenn man Schattenplätze schafft, wenn man nur genug Helfer mit an Bord hat, ist das grundsätzlich wahrscheinlich gut abbildbar. Und es ist relativ selten, dass man auch am Hitzekollaps so stirbt, zumindest bei solchen Veranstaltungen. Ein deutlich größeres Problem ist hingegen Ödeme, die entstehen können in eurem Gehirn, wenn es zu Verschiebungen kommt von Flüssigkeiten. Und dabei ist es sehr wichtig, dass man zum Beispiel auf eine gute Elektrolytbilanz achtet und man zum Beispiel nicht nur die ganze Zeit bei so einem Wettkampf Wasser trinken sollte, weil es sonst dazu führen kann, dass sich ein Hirnödem bildet, wo man einfach dann eine höhere Natriumkonzentration hat in seiner Gehirnmasse im Vergleich zu der Flüssigkeit, die man aufnimmt. Und dann zieht euer Gehirn Wasser. Und das ist dann wirklich eine Situation, die sehr, sehr gefährlich ist. Dabei sind zum Beispiel beim Iron Man Frankfurt vor vier oder fünf Jahren, ich glaube, fünf Athleten gestorben, wo es auch so heiß war, wo es ähnlich heiß war, weil es einfach, sag ich mal, dazu geführt hat, dass einfach zu viel nur Wasser aufgenommen worden ist und dann hat man nachher auch mega, mega viel Durst. Aber in dem Sinne. Aber was dabei das größte Problem ist, ist, dass es eigentlich zu einer Elektrolytverschiebung kommt. Und dass es dabei relativ gefährlich und schnell gefährlich ist. Okay. Aber, zur Grundfrage. Und deswegen so Education ist natürlich das eine, die Leute klar zu instruieren und zu sagen, worauf müsst ihr irgendwie auch achten und dass ihr nicht die gleichen Wettkampfzeiten erreichen werdet bei Hitze im Vergleich zu wenn ihr ein Event habt. Also es ist kein PB-Event, so ein Event bei 35 Grad. Wird es auch nie sein. Und da auch eine gewisse Education den Athleten mitzugeben.
Solidarität Und Systemdruck Kliniken
SPEAKER_00Das zweite Problem ist dabei auch ein solidarisches Ding. Und das ist eine sehr wichtige Fragestellung auch, weil, wenn die Krankenhäuser schon komplett voll sind in den Notaufnahmen, wenn die Helfer schon komplett am Anschlag sind in der Notaufnahme, wenn das medizinische Personal hier schon sehr, sehr stark gefordert ist, dann ist es solidarisch nicht in Ordnung, so ein Event durchzuführen, weil man einfach so einen starken Druck auf das System ausübt. Und weil das natürlich dann dazu führt, dass so viele Athleten dann eben diese Krankenhausplätze belegen, obwohl sie halt von Schwächeren unserer Gesellschaft benötigt werden. Und dann ist es eben auch durchaus problematisch. Und dann, wenn wir eben Zahlen haben, wie bei so einem Halbmarathon von 25, 30K-Athleten, selbst wenn davon ein oder zwei Prozent irgendwie nachher in der Intensivstation landen, dann ist das durchaus auch ein Problem. Das ist vor allen Dingen bei Halbmarathons der Fall. Beim Iron Man sieht es meines Erachtens nach aber anders aus. Erstens sieht es anders aus, weil es natürlich weniger Athleten sind. Okay. Das ist das eine. Und das zweite ist aber auch, dass Ironman kein Anfängere-Event ist. Und damit kommen wir so ein bisschen auf den Punkt Nummer zwei. Iron Man ist kein Anfängerevent, weil man sich auf einen Ironman sehr, sehr anständig darauf vorbereiten sollte. I'm sorry. Es ist ein Event, was nicht unbedingt inklusiv ist, sondern was sehr exklusiv ist. Was etwas ist, was man sich wahrscheinlich über Jahre bis Jahrzehnte sogar erarbeitet. Also eine anständige Ironman-Vorbereitung, wenn man unfit ist, sind wir mal ehrlich, sollte schon so vier, fünf Jahre dauern. Und es macht keinen Sinn, es einfach übers Knie zu brechen, irgendwie das einfach auch durchzuziehen. Das ist vielleicht auch meine Meinung dabei. Aber so viele Athleten bereiten sich so viele Jahre darauf vor. Und hier ist es natürlich auch so zu sagen, man nimmt den Athleten auch diesen Moment. Und ja, für alle Ironman-Athleten beim Ironman Frankfurt, jetzt kann man argumentieren und es gab einige Leute, die gesagt haben: hey, der Ironman Frankfurt war ein Iron Man. Nee, war es leider nicht. Also dadurch, dass die Strecke verkürzt ist und auch keiner am Ende diesen Satz gehört hat, also keiner hat sein YoIIn Ironman bekommen, weil es natürlich irgendwie die Distanz ist und das ist auch so zu absolvieren. Und es ist nicht das Gleiche. Und es wird sich auch nicht für die Athleten so anfühlen, als ob es das Gleiche wäre. Da kann man noch so viel sagen, hey, das ist einfach nicht fair, das sozusagen. Aber es ist auch nicht fair. Aber Sport ist auch nicht immer fair. Und in dem ganzen Kontext und Leistungssport und Extrem Distanzen sind so aufgebaut. Und jetzt ist es aber für den Veranstalter eben so eine schwierige Situation, was man jetzt auch genau macht. Und ich glaube, dass Ironman eigentlich es auch relativ sinnvoll gelöst hat in Frankfurt, selbst zu sagen, wir verkürzen die Distanz, weil wahrscheinlich der Systemdruck einfach schon so hoch ist. Und deswegen macht es durchaus Sinn, auch so ein Event abzusagen, wenn es solidarisch so aussieht. Dann aber auch klar zu kommunizieren, hey, wir müssen das Event absagen, weil wir einfach nicht diese Kapazität haben in den Krankenhäusern, nicht die Kapazitäten auf der Intensivstation, wie auch unsere Helfer, Helferinnen nicht übermäßig strapazieren wollen, weil es einfach so krass ist. Dann muss es aber auch irgendwie einen gewissen Cut-Off geben, wo es dann, sag ich mal, gecuttet wird. Also dann zum Beispiel sagen, ab I don't know, 36 Jahr Draht wird irgendwie dann auch in gewisser Weise gecuttet oder wir müssen es halt irgendwie anders abbilden und schaffen.
Eigenverantwortung Statt Entmündigung
SPEAKER_00Grundsätzlich aber zu sagen, Training bei Hitze zu verbieten, finde ich sehr problematisch. Finde ich von dem her sehr problematisch, weil eben das eine differenzierte Fragestellung ist. Weil man da nicht nur sagen kann, es betrifft Tante Lieschen Müller, die vielleicht gerade irgendwie anfängt mit dem Ausdauersport, sondern es eben auch die Athleten betrifft, die das seit Jahren machen, sich kennen, ihren Körper kennen, ihre Kompetenz kennen. Und hier ist es dann auch wiederum eine generelle Frage von eigener Verantwortung. Und dadurch, da sehe ich durchaus auch ein Problem, das ist auch jetzt eine politische Fragestellung, weil das dieses Thema Eigenverantwortung und eigenverantwortliches Handeln oft abgegeben wird an Institutionen und dann diese Institution oder auch andere Menschen das für jemanden beantworten soll. Aber es ist die eigene Verantwortung, das zu tun. Es ist die eigene Verantwortung und auch die eigene, sich selber auch besser kennenzulernen. Wenn man sagt, als Anfängerathlet, hey, ich sage das Event ab, dann ist das vollkommen in Ordnung. Und ja, did not finish ist eine Option im Iron Man. Punkt. Es ist auf jeden Fall eine Option. Also zu sagen, einfach das Ding irgendwie nach Hause durchzuziehen, nur um das halt zu machen, das ist es einfach nicht. Sondern es geht immer darum, auch mit seinem Körper gemeinsam solche Dinge durchzuziehen und zu erreichen und mit einer guten Gesundheit das durchzuziehen und zu erreichen. Aber dann zu sagen, wir wollen, dass der Veranstalter das Ding absagt, ist nicht so gut. Nee. Weil es ist eine eigenverantwortliche Frage. Und ich finde auch in diesem ganzen Kontext wird es, ich finde es so wichtig, das den Athleten zu bemündigen und nicht zu entmündigen. Sondern ganz klar zu sagen, hey, es ist deine Verantwortung auch, ob du das machen willst oder ob du es nicht machen willst. Und auch als sehr fortgeschrittener Athlet. Das ist eigentlich auch so ein bisschen zu sagen, hey, bist du krank und nimmst einfach an einem Wettkampf teil oder nicht? Also gibt es ja auch immer wieder diverse Leute, die dann, weiß ich nicht, sagen, hey, ich fühle mich nicht so gut, baller mich halt irgendwie voll mit Ibo, nimm am Wettkampftraum teil und lande danach irgendwie auf der Intensivstation und habe irgendwie meine Nierenleistung verloren. Weil ich irgendwie dehydriert bin, weil ich noch irgendwie Schmerzmittel dazu genommen habe und das gab halt irgendwie, war ganz problematisch für meine Niere. Und surprise, ich bin total kaputt, hab eine Herzmuskelentzündung und kann halt nie wieder Sport machen. Und es ist so wichtig, eben diese Verantwortung für sich selber auch aufzubauen. Und shit happens immer, muss man auch dazu sagen. Also shit kann auch im Training passieren. Oder zum Beispiel, man fährt ins Trainingslager, hat auf Mallorca im April schon 36 Grad und denkt halt, man kann genauso durchziehen wie vorher in Deutschland. Ja, Pustekuchen kannst du nicht. Kannst du definitiv nicht. Kannst du auch dann direkt wieder nach Hause fahren oder eine ganze Saison kaputt machen. Und diese Eigenverantwortung ist meines Erachtens nach eben etwas, was in dieser Fragestellung manchmal dann einfach auch zu kurz kommt. Zumindest so mental betrachtet. Wenn es eine Systemfrage ist und man ganz klar sagen muss, hey, das System ist überlastet und wir können es nicht leisten, asset, wie gesagt, dann macht es absolut Sinn. Und dann ist es auch absolut richtig, es so zu machen. Und ich glaube zum Beispiel, dass der Ironman Frankfurt, dass es halt auch eine Systemfrage war. Also es war ja schon so, dass man sagen muss, so zwischen den Zeilen ist ganz klar durchgekommen, es war auch politisch. Es war jetzt nicht nur von Iron Man, was sie machen wollten, sondern es war ganz klar auch so vorgegeben zu sagen, wir können das irgendwie gerade einfach nicht wirklich leisten insgesamt. Da war auch dann so ein typisches Thema, wo ich dann auch so dachte, es verhalten sich aber auch nicht alle solidarisch, weil zum Beispiel, nur mal so ganz kurz zwischen den Zeilen, dann eine Firma den Parkplatz dann wegrationalisiert hat vom Iron Man Frankfurt und alle mussten halt zur Startlinie noch deutlich, deutlich weiter gehen als vorher und mussten halt viel mehr öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Was dann auch wiederum, wo ich dachte, so ja, wenn es so heiß ist, dann den Systemdruck noch mehr auszuüben, dann dadurch, dass die ganzen Supporter, die alle nicht so fit sind, dann noch viel mehr laufen müssen und noch viel mehr irgendwie der Hitze sich aussetzen, das war dann irgendwie auch nicht so richtig sinnvoll. Also da hätte die Firma dann durchaus mal sagen können: so, hey, ihr könnt die Parkplätze auch weiter benutzen, besonders vor dem Hintergrund, dass es halt irgendwie so warm ist.
Heat Prep Sicher Aufbauen
SPEAKER_00Okay, bevor ich mich jetzt hier in Rage rede, Training und Prep, was könnt ihr überhaupt tun? Also für die fortgeschrittenen Athleten. Also als allererstes ganz wichtig zu sagen, seid ehrlich zu euch, ne? Guckt einfach, wo ihr seid. Und wenn ihr gerade einfach noch nicht so fit seid, dann ist das vollkommen in Ordnung und dann will keiner eure Leistungen hier irgendwie schmälern und dann will keiner sagen, dass ihr nicht auch in Iron Man finishen sollt. Sollt ihr, ja. Aber seid ehrlich zu euch und gebt euch eine gewisse Zeit, gebt eurem Körper eine gewisse Zeit und testet euch einfach langsam daran. Das heißt auch nicht, dass sobald es jetzt heiße Temperaturen sind, dass ihr sofort loslaufen sollt, auch wenn ihr super fit seid und einfach irgendwie sterben solltet da draußen, auf gut Deutsch gesagt, also dass ihr euch total überlastet. Nein, das heißt es nicht. Auch nicht für die guten Athleten. Das heißt, ihr solltet euch immer langsam daran testen und ihr solltet euch langsam vorbereiten, auch um solche extremen Belastungen auch zu überstehen. Wenn ihr aber euch natürlich Richtung zum Beispiel Iron Man Hawaii, Mexiko, anderen Wettkämpfen auch vorbereiten wollt, dann müsst ihr Hitze immer auch mit einkalkulieren. Dann macht es auch keinen großen Unterschied mehr aus, ob ihr wie gesagt 31 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit habt, wie in Mexiko, wie auf Hawaii, oder ob ihr 36, 37 Grad, 38 Grad habt im Schatten in Deutschland. Das ist dann relativ gleich von der Belastung her. Und dann löst es auch eine ähnliche Belastung auch auf euren ganzen Kreislauf. Heat Prep sollte man dann schon so durchführen, dass man sagt, man bereitet sich minimal einmal oder zweimal die Woche vor, bei Lockhorn-Sessions mit so 45 Minuten bis eine Stunde, wo man dann auch bei Hitze zuerst mit Lockhround-Sessions, also Zone 1, Zone 2, durchführen könnt kann und danach aber auch mal in höhere Intensitäten ranzugehen. Wichtig dabei aber auch, mit eurem Körper gemeinsam das zu erarbeiten, zu gucken, wie ist eure Herzrequenz, wie fühlt ihr euch dabei und auch langsam die Belastung reinzugeben und dann zu gucken, wie reagiert ihr darauf auch. Das heißt, nicht sofort, wie gesagt, bei 38 Grad sofort rauszugehen, in die Sonne zu gehen und zu ballern. Bitte nicht. Dann ist die Gefahr einfach relativ hoch, dass ihr auch was kaputt macht oder dass ihr auch nachher im Krankenhaus in sonstigen Situationen einfach auch landet und dann auch das Gesundheitssystem in gewisser Weise auch belastet, wenn man so will. Gut,
Elektrolyte Kühlen Und Regeneration
SPEAKER_00was man auch bedenken sollte, ist Elektrolyte. Wie gesagt, das ist eigentlich so Minimum genauso gefährlich wie ein Heatstroke. Und Elektrolyte solltet ihr in ausreichender Konzentration aufnehmen. Dabei ist vor allen Dingen wichtig, dass ihr Natrium genug aufnehmt. Also da zum Beispiel auch bei den Wettkämpfen oder bei intensiven Sessions darauf zu achten, dass ihr genug isotonische Getränke mit an Bord habt, wo halt meistens Natrium mit drin ist und auch dann zum Beispiel nicht saltsam essen, sondern auch eher genug Salz auch mit so an Bord haben, weil ihr auch durch den Schweiß so viel Salz auch verliert und was das schnell auch noch zu Schwindel führt oder eben auch dann gefährlich werden kann, gerade bei extremen Belastungen, wenn ihr halt nur Wasser auch aufnehmt. Kann auch dann sinnvoll sein, dass ihr noch vielleicht ein bisschen mit Elektrolyt-Tabletten arbeitet. Das ist nicht für jeden was. Und da muss man auch ein bisschen seine Konzentration herausfinden. Das kann auch gerne mal zu Magen-Darm-Problemen führen. Aber auch mal so mit Natrium ein bisschen zu arbeiten, vielleicht auch mal in Tablette 2 aufzunehmen während längeren Belastungen und dann auch vor allen Dingen im Wettkampf. Damit kann man eben auch nochmal rumexperimentieren. Vor allen Dingen vielleicht auch, wenn man merkt, man wird ein bisschen benommen, man neigt auch dazu, zum Beispiel zu krampfen. Während der Belastung ist es relativ häufig ein Natriumkrampf. Oder eben, dass man auch über die Belastungsdauer das Gefühl hat, die Leistung geht sehr, sehr stark flöten. Gerade so nach drei, vier, fünf Stunden würde ich immer daran denken, auch mehr noch mit Elektrolyten zu arbeiten. Dann ist es aber auch wichtig zu sagen, ihr solltet nicht die ganze Zeit bei Hitze sein. Das heißt, im optimalen Fall ist es natürlich so, dass ihr immer mal wieder in die Hitze geht, euch ein bisschen belasten könnt. Und danach habt ihr aber auch wieder Phasen, wo ihr eurem System die Möglichkeit gibt, runterzufahren und runterzukommen von den Temperaturen her. Zum Beispiel hier sieht man auch, ich habe keine Klimaanlage, es ist jetzt irgendwie immer noch 31, 32 Grad hier drin, ich war irgendwie gerade eben schwimmen und ich bin total krass am Nachtranspirieren. Das ist natürlich nicht optimal, so für das ganze Thema Regeneration und auch nicht das für das ganze Thema Hitzeanpassung, weil ihr eurem Körper dann nicht die Möglichkeit gibt, auch wieder wirklich runterzufahren. Das heißt, in einer optimalen Welt und im optimalen Fall ist es so, dass ihr dann einzelne Hitze-Sessions macht, euch darauf vorbereitet, eurem Körper die Möglichkeit gibt, dass er die Belastung verarbeiten kann und dann habt ihr Möglichkeit, auch wieder runterzufahren. Zum Beispiel vielleicht im Büro, im Auto oder zu Hause, auch im Schwimmbad, dass ihr aber auch immer wieder runterfahrt und eurer Körperkerntemperatur und nicht die ganze Zeit auf so einem sehr, sehr hohen State seid. Das ist besonders wichtig wohl auch nachts, dass man schon darauf achtet, nicht mit einem Ventilator, vielleicht mit einem Klimagerät, vielleicht auch mit einer Matratze, mit anderen Dingen, vielleicht auch daran zu arbeiten, auch wieder den Körper und die Körpertemperatur runterzukühlen. Hier auch dann bei Training-Sessions oder auch bei Wettkämpfen kann man dann eben auch noch mit Eis arbeiten, was auch noch eine gute Möglichkeit ist, oder auch mit Wasser. Also generell auch immer so den ganzen Körper wirklich komplett nass zu machen. Das ist auch so ein krasser Unterschied, muss man auch sagen, so bei Amateuren oder bei Profis. Wenn ihr seht, wie krass, wie nass die Profis sind im Wettkampf und dann das vergleicht mit den Amateuren, ist das ein Riesenunterschied. Also die nutzen auch die Verpflegungsstation nochmal anders. Du läufst an so eine Verpflegungsstation ran, zum Beispiel mit dem Fahrrad, grabst halt irgendwie die erste Flasche, tust die halt irgendwie in deinen Flaschenhalter, dann holst du dir hinten aber nochmal eine Wasserflasche, um nicht einmal komplett von oben bis unten irgendwie abzuspritzen, um halt diesen kühlenden Effekt mitzunehmen. Und genauso auch beim Laufen, dass ihr schon darauf achtet, wenn ihr irgendwie diese, weiß ich nicht, verschiedenen Möglichkeiten habt. Im Iron Man sind es ja irgendwie jede Meile eine Verpflegungsflasche. Stationen. Fun Fact: Einmal auf Hawaii hatte man nicht genug Verpflegungsstationen und dann gab es alle zwei Kilometer diese Verpflegungsstationen. Und das war wirklich ein Problem. Also da sind wirklich viele Athleten, auch dann haben es nicht geschafft, sich anständig runterzukühlen und sind dann auch auf dem Highway damals so kollabiert halb. Das war wirklich ein Problem, weil da auch dann so man auch physiologische Prozesse nicht mehr so richtig bedacht hat. Auf jeden Fall dann auch im Laufen darauf zu achten, nehmt irgendwie mehrere Sachen. Also nehmt wirklich ISO, nehmt Wasser, nehmt viel Wasser und nutzt das Wasser auch, um runterzukommen und auch euch nass zu machen. Und dann auch, sag ich mal, Eis und sonst was. Dafür könnt ihr zum Beispiel so Zip-Box-Beutel oder sowas eine Art benutzen, wo ihr das Eis reinpackt, dass ihr immer noch Eis oder sowas mit dabei habt. Oder auch zum Beispiel Darmenstrümpfe geht auch, wo ihr dann noch so die Eispacks reinballert und dann halt zum Beispiel das euch so als Eiskrampe oben um den Hals zu legen. Das sind alles noch so Dinge, die können helfen, um einfach die Körperkerntemperatur weiter runterzubringen, sodass ihr auch weiterhin noch einständig Sport machen könnt.
Kernaussagen Und Abschluss
SPEAKER_00Okay, gut, ich hoffe, ich denke, das gibt euch einen relativ guten Überblick. Und nochmal ganz kurz, definitiv kurze Zusammenfassung, um zu sagen, dass es absolut sinnvoll sein kann, Wettkämpfe abzusagen. Dass es vor allen Dingen wichtig sein kann, eben Wettkämpfe auch abzusagen für Anfänger. Und wenn ihr vielleicht auch gerade im Ausdauersport seid, dann macht es, dann will auch keiner eurer Leistung irgendwie schmälern, will keiner sagen, dass ihr nicht euer Event finishen könnt. Nein, auf keinen Fall. Nur dann müsst ihr ehrlich mit euch sein und sagen, hey, es ist meine eigene Verantwortung und ich nehme an so einem Wettkampf auch irgendwie nicht dran teil, weil ich weiß, dass es ich einfach noch nicht dafür so bereit bin und vielleicht auch vorbereitet bin das Ganze. Ganz wichtig vor dem Hintergrund auch zu sagen, Iron Man ist kein Anfang-Event. Es ist ein ultimativ hartes Ausdauer-Event und es ist die, es ist so ein bisschen der König der Ausdauersportarten, wenn man so will, so hat man es früher immer bezeichnet. Und Iron Man ist dadurch auch sehr selektiv. Es ist nichts Inklusives, es ist nicht was, wo sich einfach jeder mal eben anmelden kann. Sondern Iron Man ist etwas, wo man sich sehr, sehr doll bewusst sein sollte, was das mit sich macht und auch, was es für eine Vorbereitung braucht dabei. Es ist nichts, wo man einfach sagen kann, ich mache das irgendwie auf meiner Arschbacke und sitze das Ding halt irgendwie ab. Sondern es ist was, was wirklich eine systematische, gute Vorbereitung braucht, um das Ding mit guter Gesundheit irgendwie auch durchzuziehen. Und da viele sich einfach nur beim Iron Man anmelden, wird es halt mehr und mehr auch irgendwie ein Problem. Was aber jetzt für die Veranstalter natürlich irgendwie auch schwieriger ist, wo man aber sagen muss, dass prinzipiell man sich gut vorbereiten sollte auf so ein Event und man auch damit agieren sollte, dass es wahrscheinlich mal heiß werden wird. Ganz besonders, wenn man Lust hat, irgendwann mal gut zu sein oder wenn man Lust hat, auch Richtung WM sich zu orientieren. Das ist egal, ob man sich qualifiziert oder ob man das übers Legacy-Programm irgendwie auch machen möchte. Ja, das ist auch relativ egal, weil letztendlich teilnehmen und mit guter Gesundheit das Rennen durchziehen solltet ihr trotzdem. Und sonst wird es nämlich auch schwierig, irgendwann gerade auf Hawaii, dann mit den Cut-Off-Zeiten. Gut, Heat Prep, wichtig, wichtig vor allen Dingen für fortgeschrittene Athleten. Eine Session, zwei Sessions die Woche, eher mit Low-Intensity Training starten, ein bisschen High-Intensity zu machen. Wenn es heiß wird, nicht direkt Vollgas zu geben, sondern seinem Körper die Zeit zu geben, sich langsam daran anzupassen. Und dann sollte euer Kreislauf aber auch darauf reagieren. Hat man mehr Blutvolumen, passt sich die Herzleistung meistens auch an. Und euer Körper kann dann bei der Hitze nicht das leisten, was ihr normalerweise leisten könnt. Das ist ganz normal. Aber euer System passt sich daran auch langsam an. Sehr gut, ich hoffe, euch hat der Podcast gefallen. Gebt mir gerne Kommentare dazu, interessiert mich auch sehr eure Meinung. Und wenn euch der Channel gefällt, würde ich mich natürlich auch sehr freuen, wenn ihr den Channel abonniert. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen wunderschönen Tag. Macht's gut. Bis dann. Ciao, ciao.
Podcasts we love
Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.
Huberman Lab
Scicomm Media